Rennrad-Tourismus: Go, where the Locals Go!

Rennradregion Wels

Wels in Oberösterreich avanciert zu der Rennradregion in Österreich

Fast scheint es, als sei die Stadt und die Region um Wels derzeit der Mittelpunkt der Rennrad-Szene in Österreich. Und das ist natürlich kein Zufall. Schließlich ist die Stadt gerade dabei, sich mit all ihren Möglichkeiten und Ressourcen als die Rennradregion in Österreich zu etablieren. Derzeit werden alle Voraussetzungen dafür geschaffen, arbeiten viele fleißige (Rennrad-)Geister an diesem Ziel. Tourismus, Gastronomie, Politik, Vereine und weitere Organisation ziehen an einem Strang. Und da kommen die besten Radler aus Österreich und Europa gerade recht!

rennradregion wels wolfgang fasching
Foto: TV Wels

Die Sieger der diesjährigen Österreich Rundfahrt der Radprofis wurden etwa in Wels Anfang Juli gekürt und auch beim kürzlich über die Bühne gegangenen traditionellen Innenstadt-Kriterium waren die Protagonisten die besten ihrer Zunft: Lukas Pöstlberger, der erste österreichische Gewinner einer Etappe des Giro d’Italia entschied das 19. Kriterium für sich. Auf dem nassen Kopfsteinpflaster hatte der Oberösterreicher aus dem Bora-Hansgrohe-Team nach 50 Runden vor Markus Eibegger (Felbermayr Simplon Wels) und Felix Großschartner (CCC) das bessere Ende für sich.

Und ganz neu: Die Rennradregion Wels war mit vier Fahrern des Team Felbermayr Simplon Wels mit den eigenen neuen Teamtrikots am Start. Daniel Lehner aus Thalheim, Florian Kierner aus Buchkirchen, Tobias Bayer aus Straß im Attergau sowie der Bayer Matthias Mangertseder waren mit dem neuen Trikot im Rennen. Bei den Damen, die 30 Runden absolvierten, siegte letztendlich Martina Ritter – ebenfalls die Beste in Österreich!

rennradregion wels alpenvorland
Foto: TV Wels

Rennradfieber in der Region Wels

Weitere Großveranstaltungen rund um das Rennrad wie das jährliche Kirschblütenrennen, und die Internationale Oberösterreichrundfahrt, sowie das Welser Profiradteam Felbermayr Simplon Wels, das als drittstärkstes Continental-Team in der EuropeTour 2017 am Start ist, bilden die Basis für das in Wels schon seit Jahren grassierende Rennradfieber. Zahlreiche rennradbegeisterte Hobbyfahrer haben die verkehrsarmen gut ausgebauten Nebenstraßen der Region rund um Wels als ihr Trainingsrevier ausgewählt. Auch Race-Across-America-Sieger Wolfgang Fasching – nahe Wels zuhause – trainiert in der Region.

Unter dem Motto „Stadt – Land – Fluss: Servus in der Rennradregion Wels!“ werden seit kurzem die von den Profis ausgearbeiteten Rennradtouren, die von Wels aus durch ganz Oberösterreich führen, in den Mittelpunkt gestellt. Von der „Frischfischtour“ an den Almsee mit alpiner Gastlichkeit über Genusstouren durch das Alpenvorland mit seinen Hügeln, Wäldern und Wiesen sowie Touren bis zur tschechischen Grenze werden die Highlights des Bundeslandes präsentiert. Die Routen stehen als Download für GPS-Geräte zur Verfügung und ein Faltplan mit einzelnen Tourenblättern ergänzt das Angebot. Die Rennradkarte mit 14 Rennradtouren und entsprechenden Tourenblättern sind in der Wels Info am Stadtplatz um Eur 9,90 erhältlich. Wichtigsten Testimonial der Rennrad-Region ist, wie bereits erwähnt, Wolfgang Fasching. Der dreifache Race Across America-Gewinner nutzt die u.a. auch von ihm gewählten Strecken von Wels aus ebenfalls für Trainingszwecke.

Neben dem abwechslungsreichen Tourenangebot hebt sich die Rennradregion Wels durch das umfangreiche Angebot der Stadt ab. Mit dem Hotel Alexandra & Hotel Bayrischer Hof, Boutique Hotel Hauser, Hotel Ploberger und Hotel & Gasthof Maxlhaid setzen gleich vier Hoteliers aus Wels auf das Thema Rennrad. Die Welser Businesshotellerie richtet sich auf die Bedürfnisse von Rennradfahrern ein und installiert zum Beispiel abschließbare videoüberwachte Abstellräume für Rennräder mit Werkstatt-Ecke und Waschplätzen in den Häusern. Sind spezialisierte Rennradhotels oft in ländlichen Gebieten kann die Stadt hier mit gastronomischem Angebot, Shoppingmöglichkeiten, kulturellen Angeboten und Veranstaltungen punkten.

Passionierte Rennradszene

„Go where the Locals go“ – die Rennradszene der Stadt ist groß und leidenschaftlich bei der Sache. Hier zeigen die Profis und Hobbysportler ihr Trainingsrevier. Die Lieblingstouren, schönsten Aussichtspunkte und besten Einkehrmöglichkeiten haben sie für ihresgleichen in Touren mit 30 bis 150 km Länge liebevoll aufbereitet. Innerhalb von nur wenigen Minuten lässt man die Stadt hinter sich. Wen es etwa auch nur kurz, beruflich nach Wels verschlägt, sollte das Rennrad mitbringen und von der Stadt aus in die herrliche Landschaft aufbrechen. Die zentrale Lage macht Wels zum idealen Ausgangspunkt für Rennradtouren in ganz Oberösterreich. An mehreren Tagen in der Woche sind die Locals in Gruppen unterwegs und freuen sich, Gäste mitzunehmen.

Ob Anfänger, ambitionierter Hobbysportler oder Profi – die Strecken rund um Wels bieten für jeden Geschmack etwas. Besonders für Geschäftsreisende, die am Abend nach getaner Arbeit noch eine Runde mit dem Rennrad machen möchten wurden After-Work-Touren konzipiert. Die längere Version mit 72,71 km führt zu den Aussichtshügeln im Westen von Wels. Auf der kurzen Strecke warten drei Anstiege und herrliche Panoramablicke in die Alpen. Die 38 km lange Kraftwerksrunde ist eine gemütliche Tour zum Einrollen oder zum Abschalten nach einem anstrengenden Tag.

Infos: Die Touren und weitere Infos sind unter http://www.wels.at/rennrad zu finden. Ebenso die buchbaren Packages für diesen Herbst. Ein Beispiel: Das „Stadt-Land-Fluss-Rennradwochenende“ gibt es ab EUR 129,– mit 2 Übernachtungen/Frühstück, After-Bike-Snack nach der Tour und XXL-Goody-Bag (u.a. mit Einkaufsgulden, Kapperl, Ärmlingen, Übersichtskarte und GPS-Download).

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